„Bei forma mentis sind alle bereit, sich stetig weiterzuentwickeln. Jeder bringt eigene Stärken mit und wir haben ein echtes Miteinander.“
Christine, wie bist du Trainerin und Coachin geworden?
"Mein Weg begann ganz klassisch naturwissenschaftlich. Ich habe Chemie mit Schwerpunkt Biochemie studiert und bin danach in den pharmazeutischen Außendienst gegangen – im Bereich Hämatologie und Onkologie. Nach einigen Jahren im Vertrieb und einem Unternehmenswechsel habe ich eine Rolle übernommen, die Vertrieb und Medizin miteinander verbunden hat. In dieser Position habe ich erste Führungserfahrungen gesammelt und mich gleichzeitig fachlich noch tiefer in die onkologische Therapie eingearbeitet. Mit dem Wachstum unseres Teams kam dann eine neue Aufgabe hinzu: interne Fachschulungen für neue Mitarbeitende. Und genau dort hat sich etwas entwickelt. Diese Arbeit hat mir unglaublich viel Freude gemacht und ich habe sehr positives Feedback bekommen. Das war letztlich der Impuls, mich selbstständig zu machen. Seitdem arbeite ich als Fachtrainerin – inzwischen seit über 25 Jahren."
Und wie kam das Coaching dazu?
"Vor gut zehn Jahren habe ich eine mehrjährige Ausbildung zur Coachin und Beraterin gemacht. Seitdem hat sich mein Fokus erweitert. Neben Fach- und Kommunikationstrainings begleite ich heute zunehmend Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung. In diesem Zusammenhang habe ich auch eine mehrjährige Weiterbildung in Gestalttherapie absolviert. Dabei handelt es sich um ein humanistisches Psychotherapieverfahren, das den Menschen als Einheit von Körper, Seele und Geist betrachtet. Im Fokus stehen das Erleben im „Hier und Jetzt“, die Förderung von Selbstbewusstheit und die Übernahme von Eigenverantwortung. Das hat meine Arbeit noch einmal deutlich vertieft – vor allem im Umgang mit inneren Prozessen und persönlichen Themen."

„Ich bringe medizinisch-wissenschaftliche und onkologische Expertise, Sales-Erfahrung und psychologisches Know-how zusammen – und verbinde das zu einem ganzheitlichen Blick auf Menschen und ihre Entwicklung.“
Warum hast du dich für forma mentis entschieden?
"Was mich bei forma mentis besonders anspricht, ist die Haltung im Team: Es geht nicht um Wettbewerb, sondern um echtes Miteinander. Jede und jeder bringt seine eigene Stärke ein – und gleichzeitig sind alle bereit, sich weiterzuentwickeln. Um es auf den Punkt zu bringen: Ich bin hier unter Gleichgesinnten. "
Was zeichnet dich in deiner Arbeit besonders aus? Hast du eine Art Alleinstellungsmerkmal?
"Ich habe die Fähigkeit, komplexe Inhalte verständlich zu machen. Gerade im medizinisch-wissenschaftlichen Kontext ist das entscheidend. Gleichzeitig versuche ich immer herauszufinden, wie meine Teilnehmenden am besten lernen, und hole sie genau dort ab, wo sie stehen. Im Coaching ist es vor allem meine Empathie, die mir hilft, schnell in einen vertrauensvollen Kontakt zu kommen. Ich begleite eher fein und Schritt für Schritt. Genau das wird von vielen als sehr hilfreich erlebt. Ich arbeite nicht einfach nur einen Auftrag ab, sondern denke mit und übernehme Verantwortung."
Was bringt dich in deiner Arbeit wirklich voran?
"Mein strukturiertes Denken und meine Neugier, Dinge wirklich zu durchdringen. Gleichzeitig ist mir der Aufbau stabiler zwischenmenschlicher Beziehungen sehr wichtig. Denn nur dort entsteht Vertrauen und damit auch echte Entwicklung."

Welche Themen liegen dir gerade besonders am Herzen?
"Ein zentrales Thema für mich ist Nachhaltigkeit – auch wenn der Begriff inzwischen fast überstrapaziert ist. "
„Nachhaltig wirksame Trainings verankern Wissen und Erkenntnisse im Alltag.“
Wie würdest du Nachhaltigkeit denn definieren?
"Im beruflichen Kontext bedeutet Nachhaltigkeit für mich: Wissen und Erkenntnisse müssen im Alltag verankert werden. Zu oft sehe ich, dass Trainings zwar Impulse setzen, aber nicht nachhaltig wirken, weil sie nicht nachgehalten werden. Dadurch bleiben viele Potenziale ungenutzt."
Welche ganz konkreten Ziele möchtest du mit deiner Arbeit als Coachin und Trainerin erreichen?
"Dass Menschen sich selbst und anderen wirklich zuhören. Das klingt einfach, erfordert jedoch viel Selbstreflexion und Selbstannahme – und es ist unglaublich wirkungsvoll."

Spiegeln sich diese Ziele auch in deiner eigenen Haltung wider?
"Ja, das hat für mich auch mit Wertschätzung zu tun. Ich erlebe oft, dass Menschen sich gegenseitig ausbremsen oder in Konkurrenz treten. Dahinter stecken häufig Unsicherheit und fehlende Selbstreflexion. Dabei könnte vieles leichter sein, wenn wir uns mit mehr Wohlwollen begegnen und Konflikte auf dieser Basis lösen."
Man merkt, dass du deinen Beruf mit viel Leidenschaft ausübst. Was liebst du besonders an deinem Job bei forma mentis?
"Dass ich mich in Themen vertiefen kann, die mich wirklich interessieren – und dieses Wissen weitergeben darf. Und natürlich die Begegnung mit Menschen. Jede neue Gruppe bringt neue Perspektiven mit."
Ganz pragmatisch: administrative Aufgaben. Und Situationen, in denen Unternehmen zu wenig Raum für die Entwicklung ihrer Mitarbeitenden lassen.
Gibt es Aspekte, denen du weniger abgewinnen kannst?
Wo ziehst du klare Grenzen bei deiner Arbeit?
"Wenn es um Menschen und Menschlichkeit geht, mache ich keine Kompromisse."

Möchtest du uns noch etwas über dich als Person verraten?
"Ich bin sehr zugewandt und interessiere mich wirklich für die Menschen, mit denen ich arbeite. In stressigen Situationen strahle ich Ruhe aus – und ich bin sehr zuverlässig. Wenn es mir gut geht, spüre ich eine echte Leichtigkeit, fühle mich beschwingt und lache gerne – oder tanze sogar! Dazu gehört, dass ich in einem guten zwischenmenschlichen Umfeld arbeite. Dann entsteht eine sehr klare, kraftvolle Energie."
Was machst du beruflich und privat außerhalb von forma mentis?
"Beruflich gebe ich weitere Fachtrainings und Coachings. Privat bin ich gern auf dem Wasser – als Jollen-Seglerin; außerdem und tanze ich sehr gerne."
Hast du ein persönliches Lebensmotto?
„Wenn etwas leicht von der Hand geht und gut gelingt, bin ich auf dem richtigen Weg.“